Züritipp: Gemeinsame Sache

Richard Dorfmeister ist Fan von Kraak & Smaak. Jetzt gibt es die erste gemeinsame Nacht.

Irgendwie klar, dass Mark Kneppers die grösste Plattensammlung Hollands besitzen soll. Schliesslich gehört der Musiker zu Kraak & Smaak. Einem niederländischen Trio, das sich auf wilde Genre-Cocktails spezialisiert hat: Aus Oldschool-Hip-Hop, Italo-Disco, Jazz, Mambo und Electro werden süffige Retromischungen. Gefunden hat sich die Formation bereits Anfang des Jahrtausends: 2005 erschien das Debüt «Boogie Angst». Mit diesen Tracks landete das Gespann endgültig in den Airplay-Listen niederländischer und englischer Radiostationen. Die internationale Bekanntheit wuchs, die Motivation blieb. Kraak & Smaak spielten in der Heimat, in Frankreich, Grossbritannien und Deutschland. Sie fertigten zahlreiche Remixe an, unter anderen für Grand-Central-Music-Chef Mark Rae und Jamiroquai. Deren Frontmann Jay Kay verliebte sich dermassen in die niederländische Version von «Seven Days in Sunny», dass er sofort einen Remix von «Electric Mistress» forderte. Auch Richard Dorfmeister hält grosse Stücke auf Kraak & Smaak: Vor knapp zehn Jahren begeisterten ihn die drei Niederländer mit ihrer Interpretation seines Musikprojekts «Grand Slam». Seither sind die vier Musiker gute Freunde. Trotz des regen Austausches: Gemeinsam standen die DJs noch nie auf der Bühne. Über die erste gemeinsame Nacht freut sich Dorfmeister, ein gebürtiger Österreicher und langjähriger Zürcher: «Es ist immer gut, wenn Seelenverwandte etwas machen.»

Erschienen im Züritipp am 12.05.2016

#Züritipp #Club

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