Züritipp: In den Abend feiern

Die Rakete feiert ihr Jubiläum auch am See – vier Acts freuen besonders.

JAMIE JONES

Jamie Jones erreichte innerhalb weniger Jahre Erfolge, von denen andere lebenslänglich träumen: Seine Tracks landeten in der englischen Hitparade, er räumte zweimal bei den DJ Awards ab, hatte in den vergangenen fünf Jahren eine eigene Party auf Ibiza und besitzt seit kurzem sogar einen Onlineshop. Dort verkauft der Londoner diverse Fanartikel – und seine eigene Kleiderlinie.

ANDHIM

Andhim photoshoppen sich auf Delfine, Kängurus und Wolkenkratzer – je nachdem, wohin ihre ausschweifende Tour führt. Simon Haehnel und Tobias Müller unterhalten jedoch nicht nur mit Bildern: Seit fünf Jahren sind die beiden Kölner gemeinsam unterwegs und liefern beständig Hits. Der neuste? «How Many Times».

DIRTY DOERING

Erst legte er in seiner Berliner WG für Freunde auf, bald in stadtbeliebten Underground-Clubs. Der Durchbruch gelang dem-Deutschen Velten Doering alias Dirty Doering schliesslich 2010 mit «I Would». Eine Hommmage an den Club, der in ebendiesem Jahr geschlossen wurde – und in dem für Doering alles angefangen hatte: die Bar 25.

FAT SUSHI

Die zwei Deutschschweizer Ralph Wirth und Daniel Strauss sind dick im Geschäft. Seit 2013 sind die beiden DJs Fat Sushi, im Frühling gründeten die Männer ihr eigenes Label Fat Wax. Musikalisch setzt dieses auf technoiden Sound, der ab und zu auch mit Vocals verschönert sein darf.

Kenny Glasgow – Ohne Begleitung

Vor über einem Jahr hat Kenny Glasgow knapp eine halbe Million Herzen gebrochen: Auf Facebook verkündete der Kanadier, nicht mehr Teil des legendären Art Department zu sein. Sein langjähriger Partner Jonny White führt das Projekt seither weiter – und Glasgow kümmert sich um seine Solokarriere. Den ersten Erfolg konnte er an einem Samstag Ende Juni feiern: In einem Club in Toronto schmiss der Produzent und Sänger eine grosse Release-Party für «Circus Tales». Das zehn Tracks lange Album zeigt: Auch Glasgow geht es alleine hervorragend.

Matoma – Junger König

«Hakuna Matata» lautet die bekannte Catchphrase von Timon und Pumbaa in «The Lion King». «Hakuna Matoma» heisst das letztjährige Debüt von Tom Stræte Lagergren alias Matoma. Mit den Zeichentricktierchen hat der norwegische DJ und Produzent die Gelassenheit und Liebe zu beschwingter Musik gemein. Erst als Klavierwunderkind der Nation gefeiert, zählt Matoma mittlerweile zu den beliebtesten Verbreitern des Tropical

House. Für Enrique Iglesias, Tegan & Sara und zuletzt Coldplay fertigte er offizielle Remixe an. Karrierenkummer kennt der 25-Jährige nicht. Oder wie bereits das

Erdmännchen schmetterte: «Die Sorgen bleiben dir immer fern.»

Erschienen im Züritipp am 16.06.2016

#Züritipp #Club

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